... ist das Thema einer Anlage, die für EEP 6.0 umgesetzt wurde. Dabei spielte besagter Bahnhof eine zentrale Rolle. In diesem wird der Verkehr dargestellt wie er im Jahr 1980 stattgefunden haben könnte. Die Geschichte besagt, dass der Bahnhof zum gleichen Zeitpunkt wie die Main-Weserbahn, im Jahre 1850 fertiggestellt wurde. Züge von Marburg fuhren dabei auf gerade besagter Strecke, sowie auf der Burgwaldbahn und der Oberen Lahntalbahn. Was genau auf der Anlage passiert und wie sie entstanden ist erfahrt ihr unter "Weiter"
Wie kommt jemand dazu eine derartig orginalgetreue Anlage zu bauen, wenn er doch im Badischen wohnt? Erbauer ist Björn Gschwender alias "Stahlschwelle".

"Irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick. Ich habe mit dem Intercity nur zweimal in Marburg gehalten und wußte, dieser Bahnhof wäre etwas für EEP 6.0. Die Größe faszinierte mich, genauso wie die Kurvenlage der Bahnsteige und die ausgedehnten Betriebsanlagen. Diese ließen eine ehemalig rege Rangiertätigkeit vermuten. Heute ist ja nur noch ein Drittel davon in Betrieb, Gütergleise sind teilweise zurückgebaut oder von der Natur in Besitz genommen. Die Drehscheibe ist verwuchert und der Lokschuppen eingefallen.", sagte Björn im Gespräch.

Die Anlage hat eine Größe von 5 x 1 km bei 125 Rasterpunkten. Der Bahnhof ist orginalgetreu nachgebaut nach einem Gleisplan von 1983, wobei keine reellen Modelle dazu erbaut, sondern auf den vorhanden Modellbestand von EEP6 zurückgegriffen wurde. Damit sind Kompromisse vorprogrammiert, die aber keinesfalls ins Gewicht fallen.

Betriebstechnisch werden zwei Umläufe simuliert, wobei ein Umlauf ca. 60 Minuten dauert. Ist der erste beendet wird mittels Startampel der zweite begonnen. Dabei fahren Züge von Gießen nach Marburg welche im Kopfgleis 1 enden. Güterzüge fahren durch oder werden von anderen Zügen überholt. Weiterhin sind Personen- , Schnell- und Intercityzüge auf der Strecke unterwegs und halten in Marburg oder wenden dort.

Freut Euch auf eine abwechslungsreiche Anlage, welche garantiert zu den Top Ten der der Anlagen in EEP gezählt werden kann.



Die Anlage ist aufgrund der verwendeten Modelle (Free- und Shopmodelle) kostenlos. Es empfiehlt sich aber vor deren öffnen, diese mit dem Tool "Modelle in EEP-Anlagen ersetzen" von Ernst Fasswald prüfen zu lassen. Gegebenfalls enstehen weitere Kosten durch fehlende Shopmodelle.
Björn hat ebenfalls eine Anleitung mit beigelegt. Es empfiehlt sich daher diese vor Starten der Anlage durchzulesen.